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Hinweise zum Coronavirus Stadt Baruth/Mark

Baruth/Mark

 

INFORMATIONEN DES BÜRGERMEISTERS DER STADT BARUTH/MARK 

 

WOCHENBERICHT (16.03. – 20.03.2020) ZUR CORONA-KRISE

Zur Eindämmung der Corona-Epidemie wurden im Laufe dieser Woche zahlreiche Entscheidungen getroffen, die durch Allgemeinverfügungen des Landkreises und Verordnungen des Landes Brandenburg bekannt gegeben wurden.

 

In diesem Wochenbericht fasse ich noch einmal die Ergebnisse zusammen, die sowohl für den Landkreis, als auch für die Stadt Baruth/Mark gelten und wirken.

 

Aktuelle Lage und Landkreis TF:

 

Stand lt. Gesundheitsamt im Landkreis TF (20.03.2020 – 09:00 Uhr)

  • 12 bestätigte Corona-Fälle
  • 163 Verdachtsfälle
  • 29 Personen in häuslicher Quarantäne

 

Die Tabelle auf der Internetseite des Landkreises über die Corona-Fälle wird täglich  aktualisiert und in den nächsten Tagen auch um die Information „geheilte Fälle“  erweitert.  Dies bezieht sich zum Beispiel auf den Fall aus Baruth/Mark, der zwar  geheilt ist, aber in der Statistik immer noch weiter aufgeführt wird.  Neue Fälle gibt  es erfreulicherweise für unsere Stadt derzeit nicht.

 

Kreisverwaltung aktualisiert täglich die Informationen auf der Internetseite 

 

                                                     www.teltow-flaeming.de

 

Mit derzeitigem Stand (20.03.2020 Vormittag) ist für das Land Brandenburg kein     Erlass einer Ausgangssperre vorgesehen.  Es wird verstärkt auf die weitere  Sensibilisierung der Bevölkerung gesetzt.  

 

Diagnosezentrum (Testzentrum) in Ludwigsfelde hat den Dienst aufgenommen –  Hinweis:  Untersucht und getestet werden nur Personen, die vom Arzt dorthin  geschickt werden (tatsächliche Verdachtsfälle) und die die entsprechenden  Krankheitssymptome aufweisen. 

 

Derzeit gibt es in TF keinen stationären Fall.

 

Es ist ein moderater Anstieg der Fallzahlen zu verzeichnen. Insofern dürften die  Maßnahmen zur Eindämmung der Epidemie auch greifen. 

Dennoch keine Entwarnung. Es gelten weiterhin: Einhaltung der Hygienevorschriften. Einhaltung Abstandsgebot. Einhaltung Veranstaltungsverbot bzw. Vermeidung von  Sozialkontakten.

 

 

Schutzkleidung, die der Bund bestellt hat, wird entsprechend einem festgelegten  Schlüssel an Krankenhäuser, Pflegedienste, Feuerwehr usw. verteilt werden.  Über  die Kassenärztliche Vereinigung werden die Hausarztpraxen direkt mit Schutz- materialien versorgt.

 

Das Deutsche Rote Kreutz (DRK) ruft zu Blutspenden auf.  Täglich werden in 

Deutschland ca. 15.000 Blutspende-Beutel benötigt.  Termine für die Blutspende- Aktionen werden in der Presse und auf den Internetseiten des DRK und des  Landkreises veröffentlicht.

 

Der busbetriebene ÖPNV wird ab Montag, 23.03.2020 auf den Ferienfahrplan  umgestellt.

 

Die Müllentsorgung über den Südbrandenburgischen Abfallzweckverband SBAZV  wird für die Bevölkerung ordnungsgemäß durchgeführt – Recyclinghöfe arbeiten eingeschränkt und nehmen deshalb nur noch gewerblichen Müll an. 

 

Information von Herrn Eichelbaum (MdL) und Kreistagsvorsitzenden:  

Land Brandenburg prüft derzeit die Übernahme der Kita-Beiträge, da viele Kommunen (auch Baruth/Mark) derzeit keine Kita-Beiträge erheben bzw. einziehen.

Ab Montag stellt das Land Brandenburg 7,5 Mio. € aus einem Hilfsfonds für kleine Betriebe zur Verfügung. Ausreichung der Gelder erfolgt über die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB). Diese Regelung gilt bis 01.04.2020. danach tritt das im Nachtragshaushalt des Landes vorgesehene Hilfspaket mit einer Größenordnung von  500 Mio. € in Kraft.

     

Alle Kommunen melden täglich die Einsatzbereitschaft von Verwaltung, Kitas,  Feuerwehr usw. an den Einsatzstab der Kreisverwaltung.

 

Stadt Baruth/Mark:

Die Stadtverwaltung arbeitet auch in Corona-Zeiten, jedoch mit stark eingeschränktem Besucherverkehr.  Bis vorerst zum 19.04.2020 ist für die Bereiche Finanzen, Hauptverwaltung und Zentrale Dienste, Bauverwaltung – sowie den Eigenbetrieb WABAU - der Publikumsverkehr vollständig eingestellt.  Verwaltungsanliegen können in dieser Zeit telefonisch, per Post oder per E-Mail abgewickelt werden. 

Ausgenommen von der grundsätzlichen Schließung sind lediglich das Bürgerbüro/Einwohnermeldeamt sowie das Standesamt. Dies gilt aber nur für diejenigen Verwaltungsangelegenheiten, die unaufschiebbar sind. Sofern Anliegen ohne Dringlichkeit vorgetragen werden, wird der Vorgang nicht bearbeitet. In den vorgenannten unaufschiebbaren Angelegenheiten ist vorher ein Termin telefonisch, per Post oder per E-Mail zu vereinbaren, damit Wartezeiten und die Ansammlung von Menschen vermieden werden. Nutzern des Standesamtes wird zudem empfohlen zu prüfen, ob sie die Dienstleistung tatsächlich nicht verschieben können.

Als zentrale Telefonnummer steht die 033704/97220 zur Verfügung.

 
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