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Ließen

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Geschichte: Der Ortsteil Ließen liegt ca. 2 km südlich vom höchsten Punkt des Niederen Fläming- dem Golm (178m). In einem Gerichtsbuch der Stadt Jüterbog wurde Ließen als „Heyne lysen“ erstmals erwähnt. Ließen gehörte zum Erzbistum Magdeburg und zum Kurfürstentum Brandenburg, zur Herrschaft Zossen und bis 1537 der Familie von Schlieben. Die Familie von Rochow zu Stülpe übernahm das Dorf im Jahr 1648. Im Zentrum des Oberdorfes steht die 1772 erbaute Kirche. Sie wurde auf die Fundamente der alten im 30-jährigen Krieg erbauten Kirche als barocker Putzbau gestellt. Ein Naturdenkmal ist die nunmehr 30 Meter hohe Dorflinde, die einen stolzen Umfang von 5 Metern aufweist. Auf der Straße von Stülpe nach Ließen kann man noch heute einen ehemaligen Bahndamm erkennen, der von der Zeit kündet, als die Städte Dahme/Mark und Luckenwalde noch durch eine Kleinbahn miteinander verbunden waren. 1964 wurde diese Bahn stillgelegt. Heute verläuft ein Rad- und Skaterweg über den Damm. Weithin bekannt ist der Ort Ließen auch für sein romantisches (leider z.Zt. geschlossenes) Waldbad und die in den 30-iger Jahren erbaute und nun wieder als solche genutzte Jugendherberge. Traditionen und Sehenswürdigkeiten: Der in Ließen ansässige Traditionsverein „Hoher Golm“ hat sich u.a. zum Ziel gesetzt, dass Ließen auch weiterhin seinem Ruf als „Dorf der Handwerker , Holzfäller und Musiker“ gerecht wird. Zahlreiche Veranstaltungen werden durch diesen aktiven Verein organisiert, bis weit über Ließens Grenzen hinaus ist der kleine Ort für seinen wunderschönen traditionellen „Weihnachtsmarkt “ bekannt. Dieser findet seit 1996 immer am 2. Adventwochenende statt.

Homepage: www.liessen.de

 
 
 
 
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