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Baruth/Mark

Kreisverkehr Baruth/Mark

Ortsteil Baruth/Mark mit dem Gemeindeteil Klein Ziescht

Geschichte

Die Stadt Baruth/Mark liegt ca. 60 km südlich von Berlin, an der Bahnstrecke Berlin-Dresden. Beim Übergang der Straße von Dresden über das Baruther Urstromtal nach Berlin wurde in einem von Magdeburg aus missionierten Gebiet im späten 12. Jahrhundert eine Burg erbaut. Sie gehörte ursprünglich zur Niederlausitz, geriet jedoch im späten Mittelalter in den Verband des Herzogtums Sachsen –Wittenberg und wurde 1485 dem ernestinischen Kursachsen zugeteilt.

Die Grundherrschaft stand bis 1582 den Herren von Schlieben, seit 1596 den Grafen von Solms zu, die 1598 das Schloss erbauten. Der Schlosspark wurde 1838 nach Plänen des P. J. Lenné angelegt.

1815 fiel Baruth an Preußen. Das der Grundherrschaft unterworfene Baruth lebte neben Landwirtschaft, Obst- und Weinbau besonders von Leineweberei und Böttcherei, vor 1800 war ein Eisenhammer in Betrieb, in den Wäldern um B. arbeiteten Teeröfen bis Mitte des 19.Jh.

1875 gelangte die Eisenbahnstrecke Berlin – Dresden durch Baruth. Im April 1945 wurde während der Berliner Operation der sowjetischen Armee und den Ausbruchversuchen der 9. deutschen Armee aus dem Halber Kessel die Stadt sehr stark zerstört. Als Zeitzeuge kündigt noch heute der russische Ehrenfriedhof vor dem Ortseingang von Baruth/Mark.

Traditionen und Sehenswürdigkeiten
Die Stadt Baruth/Mark lebt wie viele kleine Gemeinden von ihren Vereinen, die maßgeblich das kulturelle und gesellschaftliche Leben mitgestalten. Städtepartnerschaftliche Beziehungen werden mit der in Nordrhein-Westfalen gelegenen Stadt Büren gepflegt. Sehenswert sind u.a. der Schlosspark und der Frauenberg. Der Frauenberg, eine parkähnlich gestaltete Anlage, ermöglicht u.a. eine phantastischen Aussicht auf die Stadt Baruth/Mark und das Baruther Urstromtal.

Es gibt eine sehr aktive Freiwillige Feuerwehr, einen bis weit über die Grenzen des Kreises Teltow-Fläming bekannten Chor, die „Goersch’sche Chorgemeinschaft“ e.V., den Schützenverein, den Motorsportverein „Baruther Urstromtal“ e.V., den Kleintierverein, den Mittelstandsverein, den Fremdenverkehrsverein, den Angelsportverein, die Arbeiterwohlfahrt, den Sportverein Fichte e.V. mit den vielfältigen Abteilungen u.v.a.m.


Aktuelle Meldungen

Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners in Baruth/Mark

(17.05.2013)

Die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners erfolgt in Baruth mittels Sprühkanone, um großflächige Besprühung mit Helikoptern zu vermeiden und dem Schadinsekt gezielt zu Leibe zu rücken.

 

Zum Einsatz kommt das Mittel DIPEL ES (bacillus thuringiensis), das im hochverdünnten Verwendungszustand als unbedenklich eingestuft wird. Zu Ihrer Sicherheit empfehlen wir Ihnen aber, während der Zeit der Besprühung in angrenzenden Wohngebieten Fenster und Türen geschlossen zu halten, keine Wäsche aufzuhängen und sich möglichst nicht unmittelbar in der Nähe der Sprühaktionen aufzuhalten. Meiden Sie bitte sicherheitshalber die besprühten Flächen bis zu 24 Stunden.

 

Bei geeigneten klimatischen Bedingungen (kein starker Wind, Regen) startet die Bekämpfung am

 

Samstag, 18. Mai  2013 ab 05:00 Uhr morgens:

 

  1. Ernst-Thälmann-Platz
  2. Kreisverkehr Baruth /      Innenstadt
  3. Eichenweg
  4. Schule Waldweg
  5. Haagland
  6. Allee zum Sportplatz
  7. Fürstenweg von Baruth nach      Paplitz
  8. Schlosspark Eichenallee      bis Bahnhof

 

Dienstag / Mittwoch, 21. bis 22. Mai 2013:

 

  1. Paplitz
  2. Schöbendorf
  3. Horstwalde

 

Mittwoch / Donnerstag, 22. bis 23. Mai 2013:

 

  1. Ließen
  2. Petkus
  3. Charlottenfelde
  4. Merzdorf
  5. Kemlitz

 

Donnerstag / Freitag, 23. bis 24. Mai 2013

 

  1. Klein Ziescht
  2. Klasdorf
  3. Glashütte
  4. Radeland
  5. Dornswalde

 

 

Freitag / Samstag, 24. bis 25. Mai 2013

 

  1. Baruth / Hohlweg
  2. Mückendorf

 

Entsprechende Warnschilder werden zusätzlich in den Gebieten, in denen die Sprühkanone zum Einsatz kommt, rechtzeitig angebracht.

 

Text: Annette Krämer

 

Einweihung der Feldstraße

(21.05.2012)

Baruth/Mark strebt nach vorn - Einweihung der Feldstraße in der Innenstadt

                       

 

 

Feierliche Durchtrennung des schwarz-rot-goldenen Bandes: Bürgermeister Peter Ilk, Bauleiter Müller von der Firma Matthäii, Ortsvorsteher Lutz Möbus sowie  Anwohner der Feldstraße und Stadtverordnete

 

Baruth/Mark 16.05.2012 – Im Zuge der Maßnahmen der Stadtsanierung in Baruth/Mark weihte heute Bürgermeister Peter Ilk feierlich die soeben fertig gewordene Feldstraße im Herzen der Stadt ein. Baubeginn war am 19.09.2011 und unter Berücksichtigung der Winterpause betrug die reine Bauzeit nur etwa 6 Monate. Die enge Zusammenarbeit der am Bau Beteiligten, wie der Firma Matthäii, dem Planungsbüro Redecker (Herrn Demgensky) und Herrn Böttcher vom Bauamt der Stadt trug dazu bei, dass nunmehr eine weitere Straße

das Ortsbild in unserer Stadt verschönert.

 

Alle Versorgungsmedien außer der Abwasserleitung wurden komplett neu verlegt – die Baukosten für Straße, Gehweg und Begrünung beliefen sich auf 300.000 €. Die Straßen-beleuchtung wurde separat über das Elektrobüro Böhmert realisiert. Dafür wurden weitere 17.000 € investiert. Über die ews Stadtsanierungsgesellschaft wurden die Mittel aus dem Stadtsanierungsprogramm zur Verfügung gestellt.  

 

„Ich bedanke mich bei allen Beteiligten für die kompetente und zügige Fertigstellung und freue mich, den Anwohnern und Gästen der Stadt wieder eines neues, schönes Stück Baruth überreichen zu dürfen“ – so Bürgermeister Ilk. Ein weiterer Dank galt der Fleischerei Gebhardt, die die Anwesenden mit guter Hausmannskost versorgte.

 

Annette Krämer

Foto zu Meldung: Einweihung der Feldstraße

 
 
 
 
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