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Paplitz

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Geschichte:
Das Rundlingsdorf Paplitz wird erstmals 1363 in der Magdeburger Urkunde als „Popelicz“ erwähnt. Dieser Name stammt aus dem Wendischen und heißt soviel wie Pappelhain und die Siedlung daran.

Dem Volksmund nach hat das Dorf früher in der Nähe der Wegkreuzung Paplitz-Kemlitz und Baruth-Merzdorf gelegen. Dieses „Alt-Paplitz“ wurde während des 30-jährigen Krieges verwüstet und an der jetzigen Stelle wieder neu errichtet.

Sicher ist jedoch, dass Paplitz viel älter ist, denn ein Mitglied des Geschlechtes derer von Schlieben hat im Kampf gegen die Wenden den zweitwichtigsten Übergang über das sumpfige Gebiet des Baruther Urstromtales im Jahre 1147 erobert. Paplitz wurde dann als Rittersitz ausgesucht, aber erst im 16. Jahrhundert wurde auch eine Burg gegründet.

In der Mitte des Dorfes befindet sich eine spätmittelalterliche Feldsteinkirche mit barockem Vorbau, etwas abseits der Kirche steht der Glockenturm. Paplitz besteht aus dem Ober- und dem Unterdorf, die beide durch einen von alten Eichen umsäumten Damm verbunden sind.

Traditionen und Sehenswürdigkeiten:
Paplitz ist weithin bekannt für seine beispielhafte Dorfgemeinschaft. In Paplitz gibt es immer etwas zu feiern, der Verein "Dorfgemeinschaft Paplitz e.V." steckt das gesamte Jahr über in Vorbereitung von Feiern, Festen, aber auch Arbeitseinsätzen - denn nicht umsonst ist Paplitz 2011 zum "Schönsten Dorf mit Zukunft" im Landkreis Teltow-Fläming erkoren worden. Feste zu denen auch Gäste aus nah und fern jederzeit willkommen sind, sind das traditionelle Dorffest und die Backofenfeste am neu errichteten Backofen.

 

 

Gutsarbeiterhaus Paplitz

Ein weiteres Highlight von Paplitz ist das ca. 200 Jahre alte Gutsarbeiterhaus in der Kemlitzer Strasse 2. Hierin befinden sich eine museale bäuerliche Wohnung und die Spinte, in der alte Handarbeitstechniken wie Spinnen, Weben, Filzen usw. erlernt werden können. Jeden Donnerstag von 16.00 bis 18.00 Uhr, jeden ersten Samstag im Monat ab 16.00 Uhr  und nach Vereinbarung  ist das Haus geöffnet.

Auf dem Grundstück steht auch die Scheune, die vom Verein „Dorfgemeinschaft Paplitz e.V.“ bei der 96-Stunden-Aktion des RBB-Fernsehens mit Hilfe vieler fleißiger Helfer restauriert wurde. Sie beherbergt alte Landtechnik.

Homepage: www.paplitz.de


Aktuelle Meldungen

Der "Landschleicher" war da

(17.04.2018)

Der „Landschleicher“ war da

 

So ein Fernsehteam kann doch eine Gemeinde ganz schön in Unruhe versetzen. Wie schon erwähnt, war am 23. und 24.03. ein Filmteam des RBB in Paplitz, um den „Jubiläums-Landschleicher“ zu drehen. Am Freitag war das Wetter nicht so schön, aber da wurde mehr drinnen gedreht: Gutsarbeiterhaus, Feuerwehr-Gerätehaus, Kirche und Gaststätte mit den Country-Tänzern standen auf dem Plan. Im Dorfgemeinschaftshaus trafen sich ehemalige Paplitzer Kindergartenkinder, um ein aus dem Jahre 1956 stammendes Kindertagsbild für das Fernsehen nachzustellen.

Am 2. Drehtag kam dann die Sonne heraus. Der Backofen wurde angeheizt. Die Feuerwehr übte auf dem Sportplatz Löschangriff. Der Fahnenbaum im Birkenhain mit von den Paplitzer Kindern toll bemalten Ostereiern musste zweimal aufgerichtet werden, weil der Moderator Gerald Meyer unbedingt beim Aufstellen dabei sein sollte. Dafür durfte er dann aber auch auf die hohe Leiter klettern und den Strick abbinden. Im Gutsarbeiterhaus zeigte Karin Marsch in der Spinte das Weben am Webstuhl und im Wohnzimmer wurde platt gesprochen. Im Birkenhain hatten inzwischen Osterhase und Schaf viele bunte Osterkörbchen versteckt, die dann von den ca. 40 anwesenden Kindern aufgeregt gesucht wurden. Auf der extra gebauten Eierwale ließen die kleinen Besucher dann Ihre bunten Ostereier kullern. Inzwischen hatten sich viele Paplitzer und Gäste von nah und fern am Backofen eingefunden, um die Fernsehleute bei ihrer Arbeit zu beobachten und sich den frischen Blechkuchen schmecken zu lassen. Einige wurden auch interviewt. Und zum Abschluss winkten alle Anwesenden beim großen Gruppenbild in die Kamera.

Ein aufregendes Wochenende war zu Ende. Man bekam einen interessanten Einblick in die Arbeit eines Fernsehteams und wieviel Arbeit doch in so einem Bericht steckt und dass Filmleute auch Menschen wie du und ich sind. Wir denken, dass der „Landschleicher“ uns so gezeigt hat, wie wir sind – ein aktives Dorf mit vielen netten Menschen (auch wenn wir keinen Einfluss auf den Inhalt der Sendung hatten und kein Honorar dafür bekommen haben).

Danke an alle, die schon vorher für ein sauberes Dorf gesorgt hatten, uns an den beiden Tagen unterstützt haben und den zahlreichen Sponsoren von benötigtem Material und Technik.

 

Dorfgemeinschaft, FFW und Ortsbeirat Paplitz

[Willkommen]

[Baum aufstellen]

Foto zu Meldung: Der "Landschleicher" war da

 
 

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